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Ich
hatte einen Deutschen Schäferhund. Geboren 09. April 1996, der
seit seiner achten Lebenswoche bei mir lebte. Diesen Hund hatte es leider
insoweit getroffen, als dass er ständig krank war. Zum einen hatte
er eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse, die sein Leben lang
behandelt werden musste. Zum anderen fing er sich alle nur möglichen
Krankheiten ein, wie zum Beispiel Magendrehung, ewig entzündete Pfoten
und so weiter. Ich könnte diese Palette endlos fortführen - nachzulesen
auch in der Rubrik "Blacky´s Tagebuch".
Die
ersten fünf Jahre seines Lebens war der Hund tierkrankenversichert,
so dass ich als Frührentnerin durchaus in der Lage war, die anfallenden
Tierarztkosten in Höhe von zirka 2.000,00 Euro bis 3.000,00 Euro jährlich
zu begleichen, da die Versicherung 80 % aller Tierarztkosten übernahm.
Nun
hatte jedoch die Versicherung fristgerecht und vertragsgemäß
gekündigt wegen zu hoher Kosten!
Rein
rechtlich gesehen hatte ich keine Handhabung dagegen. Ich bat die Versicherung,
sich die Kündigung zum Wohle des Tieres noch einmal zu überlegen,
da es sonst das Todesurteil für meinen Hund wäre, obgleich er
durchaus lebensfähig war. Ich bot eine höhere Beitragszahlung
an, wie es in einem anderen, mir bekannten Fall, von Seiten der Versicherung
sogar angeboten wurde. Doch die Versicherung blieb bei der Kündigung
mit dem ironischen Satz "wir wünschen Ihnen und Blacky für die
Zukunft alles Gute".
Irgendwie
konnte und wollte ich das Verhalten der Tierkrankenversicherung nicht verstehen
- einen Menschen wirft man schließlich auch nicht aus der Krankenversicherung,
weil er krank ist. Also ist das Tier doch nur eine Sache, dachte ich, und
begann zu kämpfen.
So
entstand diese Internetpräsenz und ich möchte Ihnen auf diesen
Seiten sowohl die Anfangsstadien mit allen positiven und negativen Seiten
aufzeigen, als auch die letztlich wunderbare Tatsache, dass mein Kampf
nach fast sechs Jahren Früchte getragen hat, wenngleich sie meinem
Hund heute nicht mehr helfen können.
Klicken
Sie sich durch meine Seite und sehen Sie selbst!
Herzliche
Grüße
Dagmar
Ebert
Kiel
im Juni 2007